20.01.2013 | Filme

Credits

Länge: 30 Min.
Erstausstrahlung: ARD exklusiv, 2004
Kamera: Michael Becker
Redaktion: Petra Nagel

Das Haus der 1000 Maschinen

Länge: 30 Min. / Erstausstrahlung: ARD exklusiv, 2004

Im Haus der 1000 Maschinen können sich Laien schweres Gerät leihen. Ein unerfahrenes Ehepaar braucht eine riesige Säge für ein Wildschweingehege im Garten. Der verlassene Ehemann einen Presslufthammer, um sein leeres Zuhause ins Chaos zu stürzen. Geschichten von Menschen und Maschinen.


Elfi Brillmeyer versprüht einen eher spröden Charme. Seit fünfzehn Jahren ist sie die Königin der Baumaschinen für jedermann. Im Kölner „Haus der tausend Maschinen“  bekommt der unerschrockene Hobbyhandwerker alles, was er sich zutraut. Ob Rüttler, Stemmer, Stripper oder Bohrer – Elfi Brillmeyer weiß, dass Missverständnisse vorprogrammiert sind, wenn Mensch und Maschine aufeinander treffen.

Dem Kunden Stahl-Sulima etwa hatte sie gepredigt, dass eine Kettensäge beim Beseitigen von Baumstümpfen nicht an Erde kommen darf, vergeblich. Prompt folgt der panische Anruf des verzweifelten Heimwerkers: Die Kette sei stumpf, die Maschine unbrauchbar, der Baumstumpf weiterhin im Garten. Apropos Garten. Familie Stahl-Sulimas Garten hat das Ambiente eines Schlachtfeldes. Verursacher sind Gustaf und Gwendolin – mordsschwere Schweine, die der Familie einst als garantiert, kleinwüchsige Exemplare verkauft worden waren. 

Herr Vogt führt das Reporterteam – mit einem Bodenschleifer im Schlepptau -  in sein Reihenhaus. Nach dem Konkurs seiner Firma hatte ihn auch noch die Familie verlassen. Die Hausrenovierung ist seine Therapie. Dass er zuerst das Parkett abschleift und danach erst die Wände einreißt, macht die Situation allerdings nicht besser.